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5 Tipps für E-Mail Marketing 2020

Die meisten Menschen stellen sich einen Newsletter so in etwa vor:  Monatlich erhalten Sie die neuesten Angebote eines Unternehmens, im schlimmsten Fall sogar öfter. Diese Angebote beziehen sich meist nur auf den Vorteil des Unternehmens, wie beispielsweise bei Amazon oder bei anderen großen Versandhäusern. Es ist zwar hin und wieder etwas dabei, was tatsächlich Sinn macht und was ich wirklich kaufen möchte, allerdings größtenteils Dinge, bei denen ich von vornherein ausschließen kann, dass ich diese jemals kaufen werde. 


Im folgenden Artikel habe ich dir 5 Tipps aufgelistet, mit denen du deine E-Mail Marketing Strategie definitiv verbessern kannst!

Es gibt diese Tipps (zusammen mit 5 weiteren Tipps) auch zum Download, und zwar hier:

Newsletter sind tot!

  • 11-seitige PDF mit Tipps und Tricks aus der Praxis
  • Der Grund, warum viele Unternehmen mit Newslettern keinen Erfolg haben
  • So schaffst du es herauszustechen und über E-Mail Marketing Verkäufe zu generieren

“Mit E-Mails erreiche ich meine Zielgruppe nicht. Es liest kein Mensch mehr E-Mails, weil die meisten ohnehin schon zu viele bekommen.” Das ist die Einstellung vieler Unternehmer, die Argumente gegen E-Mail-Marketing suchen.

DSGVO-Optin

1. Sei hilfreich mit deinen E-Mails

Um heutzutage gutes Newsletter-Marketing zu betreiben, ist es wichtig, dass du mit deiner Zielgruppe in Dialog trittst.

Wie könnte so etwas aussehen?

Beispiel 1: Du könntest hin und wieder kleine interaktive Quizzes auf deiner Website zur Verfügung stellen, und diese Quizzes an deine E-Mail-Liste aussenden.

Wenn Du beispielsweise einen Blog für vegane Rezepte betreibst, könntest du durch kleine Umfragen zum einen herausfinden, welche Inhalte am gefragtesten sind, andererseits deiner Zielgruppe einen Mehrwert bieten, indem du das Ganze in eine Art Persönlichkeitstest verpackst.

Das Beispiel hierzu wäre: Welcher Rezept Typ bist du du?
Der User könnte in einer kleinen Sequenz herausfinden, ob er eher der Eiweiß- oder Kohlenhydrat-Typ ist, könnte dahingehend vermehrt Rezepte zugeschickt bekommen, und du hingegen wüsstest, welche Produkte, Affiliate-Links, oder sonstigen Angebote du der Person zusenden kannst, um voraussichtlich eine höhere Conversion zu erhalten.

Beispiel 2: Achte darauf, was in Branche in relevanten Facebook Gruppen gepostet, gefragt oder auch beantwortet wird.

Wenn eine Community sich mit einem Thema befasst, dann solltest du dir überlegen, ob du mit deinem Newsletter nicht genau diese Themen ansprechen möchtest. Biete deiner Zielgruppe die Möglichkeit, den Content deines Newsletters mitzugestalten. Wirf Fragen in die Runde, lasse Leute per Klick in E-Mails entscheiden, welche E-Mail sie beispielsweise als Nächtes erhalten möchten. 

2. Nicht nur E-Mails senden - verbinde dich auf unterschiedlichen Kanälen mit deinen Subscribern

“Mit E-Mails erreiche ich meine Zielgruppe nicht. Es liest kein Mensch mehr E-Mails, weil die meisten ohnehin schon zu viele bekommen.”

Das ist die Einstellung vieler Unternehmer, die Argumente gegen E-Mail-Marketing suchen.

Klar ist: wenn du heutzutage nur ausschließlich auf E-Mail-Marketing setzt, keine Blogartikel schreibst, in Social Media nicht präsent bist, und vielleicht auch keine Lust hast, Dich im Messenger mit Leuten zu connecten, dann könnte es eventuell dazu kommen, dass Leute auf deine E-Mails auch nicht reagieren.

Du siehst, alles spielt sich in diesem Geben-und-Nehmen Prinzip ab. Was tust du, wenn Leute nicht auf deine E-Mails reagieren? Na klar, connecte dich auf anderen Kanälen, und weise dort gezielt darauf hin, dass beispielsweise bald eine spannende E-Mail kommen wird.

Schicke Leute von deiner E-Mail Liste auf dein Social Media Profil, auf Videos, auf Blogartikel, und nicht nur auf Angebote deines Online-Shops. Wenn du ständig nur Angebote sendest (vgl. Konditionierung der Leute auf Klicks im negativen Sinn) dann könnte es passieren, dass deine Öffnungs- und Klickraten im Keller landen. 

Du sollst deine Zielgruppe dort ansprechen, wo sie sich gerade aufhält

3. Segmentiere deine E-Mail Liste

Achte darauf, zielgerichtete Informationen an die richtigen Leute zu senden. Es gibt so einen tollen Spruch im Vertrieb: Du kannst der richtigen Person nicht das falsche Angebot machen (denn sie wird dich einfach nach dem richtigen fragen) und der falschen Person nicht das richtige Angebot (sie wird immer einen Haken finden).

Und genau so ist es. Der einfachste Weg, nicht im SPAM Filter zu landen, hohe Öffnungs- und Klickraten zu haben, viele Verkäufe zu generieren, usw. liegt darin, einfach die richtigen Leute anzusprechen.

Eine Möglichkeit ist, möglichst oft zum Opt-Out aufzurufen, die andere ist, möglichst viele Informationen zu sammeln und anschließend genau zu wissen, wofür sich deine Abonnenten interessieren.

Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten, deine Abonnenten einzuteilen: Listen und Tags. Listen teilen Abonnenten z.B. nach dem Haupt-Thema ein, für das sich deine Interessenten in den Newsletter eingetragen haben. Beispiele wären: “Babynahrung”, “Facebook-Marketing”, “Vegane Kochrezepte”, “DIY-Tipps” und ähnliche Kategorien oder Themen, zu denen du den Abonnenten eben E-Mails senden kannst.

Tags funktionieren etwas anders. Auch sie geben Informationen zu deinen Abonnenten mit, ein Abonnent kann im klassischen Sinn aber nur in EINER Liste eingetragen sein, allerdings beliebig viele Tags besitzen.

So kann es sein, dass der Abonnent Max Mustermann sich für Vegane Kochrezepte eingetragen hat (Tag: vegane Kochrezepte), dann in deiner Follow-Up Sequenz Angebot 1 und 2 nicht geöffnet, dafür Angebot 3 geöffnet und geklickt hat (Tags: Angebot 3 geöffnet, Angebot 3 geklickt) und schließlich ein Produkt bei dir gekauft hat (Tag: Produkt veganes Müsli gekauft).

Wenn du nun weißt, dass er das vegane Müsli gekauft hast, kannst du ihn in einer Promoaktion, in der das vegane Müsli gerade ermäßigt ist, damit du neue Interessenten vom Kauf überzeugst, mit einem anderen Produkt erfreuen, z.B. veganer Bratwurst, und ihm diese testweise anbieten.

Ohne diese Information über Max Mustermann gespeichert zu haben, könntest keinen Unterschied zwischen ihm und Siglinde Musterfrau machen, die sich ebenfalls für das Thema “Vegane Kochrezepte” interessiert, aber Angebot 1 und 2 geklickt, etwas gekauft, aber Angebot 3 ignoriert hat.

Sollten die obigen Absätze etwas verwirrend gewesen sein, lies gerne zum Thema Segmentierung noch einmal in folgendem Blogartikel nach:

User-Segmentierung um Seitenaufrufe zu verdoppeln

Verdopple deine Seitenaufrufe mit User-Segmentierung

4. Versende häufig - und zwar Geschichten aus deinem Leben!

Russell Brunson, der meiner Meinung nach genialste Online-Marketer (bis auf Neil Patel vielleicht) den die Welt je gesehen hat, gibt folgenden Tipp zur Häufigkeit deines Newsletter-Versandes:

“Sobald ich damit begonnen habe, täglich Nachrichten an meine Abonnenten zu versenden, hat sich mein Umsatz vervielfacht. Am besten erzählst du Geschichten aus deinem Leben, und baust am Ende immer ein Angebot ein. Diejenigen, die sich nicht dafür interessieren, werden sich abmelden, die anderen werden kaufen”. 

Das war relativ frei zitiert, da ich mich nicht mehr erinnere, in welchem der beiden Bücher (DotCom Secrets oder Expert Secrets) sich diese Weisheit verbirgt, ABER: Denke an meine frei übersetzten Worte.

So in etwa könnte eine E-Mail mit einer Geschichte aus deinem Leben aussehen...

Ich habe das eine Zeit lang selbst ausprobiert, etwa 14 Tage oder so… Das Problem war tatsächlich nicht, dass sich immens viele Abonnenten abgemeldet hätten. Das Problem war viel mehr, dass ich nicht kreativ genug war, und einige Tage nachdem ich damit aufgehört hatte, plötzlich E-Mails in meinem Posteingang landeten, mit der Bitte um weitere Geschichten. Die Leute machten sich teilweise sogar Sorgen, was aus mir geworden war. Ob ich krank sei.

Also: Wenn es dir nicht an Kreativität und möglichen Angeboten mangelt, dann schreibe so viele E-Mails wie nur möglich. Und sende sie einmal täglich an deine Abonnenten, idealerweise nach Interessen segmentiert, natürlich. 

5. Schick sie weg! Biete so oft wie möglich den Opt-Out an

Wenn du dir einmal den Footer meiner E-Mails angesehen hast, wirst du feststellen: Der sieht meistens in etwa so aus.

Ich gebe meinen Abonnenten so oft wie möglich die Option, sich von meinen E-Mails abzumelden. Das ist Teil meiner Strategie: Diejenigen, die bleiben, interessieren sich wirklich für meine Inhalte.

Das spart Geld (die meisten E-Mail Provider gehen im Preis auch nach den versandten E-Mails) und ist gut für die Umwelt (es ist besser, von 500 Leuten öffnen 250 meine E-Mails als von 5000), denn jede versandte E-Mail benötigt Serverleistung, damit Strom. 

Seit meinem 24. Lebensjahr bin ich hauptberuflich selbständig und helfe gerne anderen Jungunternehmern bei Fragen zu Direktvertrieb, Online Marketing, SEO und WordPress Websites.

Autor: Dr. Dominik Panosch

Dr. Dominik Panosch

Mediziner, Online-Marketer, Hundeliebhaber